Klassenfahrten

Klassenfahrten werden in den Jahrgängen 5, 7 sowie 10 mit verschiedenen Schwerpunkten durchgeführt.

In der Sekundarstufe I sollen Fahrten in erster Linie die Klassengemeinschaft, also soziale Kompetenzen, fördern. Es wird darauf geachtet, dass ein Rahmenprogramm realisiert werden kann, innerhalb dessen Lernen – an anderen Orten, mit anderen Inhalten und Methoden – möglich ist. Für jüngere Schülerinnen und Schüler sind erlebnispädagogische Angebote interessant, wobei kulturelle Angebote, Besuche von Museen und Stadtrundgänge das Programm abrunden können.
In Klasse 10 wird im Rahmen des Politik-Unterrichts eine Berlin-Fahrt durchgeführt, die zumeist nur auf drei Tage angelegt ist (während die Klassenfahrten in jüngeren Jahrgängen im Allgemeinen von Montag bis Freitag dauern).

Traditionell findet im Rahmen des Deutsch- und Geschichtsunterrichts eine Fahrt des 11. Jahrgangs nach Weimar statt. Für höhere Klassen gibt es in der Qualifikationsphase Studienfahrten mit unterschiedlichsten Schwerpunkten.

Weitere Fahrten, die an der Schule angeboten werden, sind die Englandfahrt, verschiedene Austauschfahrten, Fahrten nach Rom und Paris sowie sowie die Ski-Alpin-Fahrt. Diese Fahrten finden jedoch nicht im Klassenverband statt und sind somit keine traditionellen Klassenfahrten, sondern Zusatzangebote.

Zur Koordinierung und langfristigen Planung der unterschiedlichen Fahrten wurde in einer Arbeitsgruppe mit Schülern, Eltern und Lehrern ein umfassendes Fahrtenkonzept entwickelt.

2025 Romfahrt Bilck durchs FensterNach so vielen Jahren fand endlich die langersehnte Romfahrt wieder statt. Nach großer Aufregung ging es endlich los.

Am Sonntag früh begann die Reise vom Rathaus aus nach Hannover und danach auf direktem Weg nach Rom. Schon beim Ausstieg aus dem Flugzeug schlug uns die Wärme entgegen und die gute Laune kam gleich mit. Unsere Ankunft wurde mit Musik und Gesang im Bus gefeiert. Nach dem Einchecken wurde zuerst die Gegend erkundet und danach machten wir als Gruppe eine Nachtwanderung, bei der wir schon die bekanntesten Sehenswürdigkeiten, vom Mondlicht beleuchtet, sehen konnten.

Zum Wochenstart besuchten wir zuerst das Kolosseum und direkt im Anschluss das Forum Romanum. Von dort gingen wir weiter zum Circus Maximus und nach einer Pause zur Piazza Navona. Zum Abschluss bestiegen wir noch den Aventin, einen der sieben Hügel Roms. Danach lösten wir uns in kleinere Gruppen auf: Manche sind Souvenirs shoppen gegangen, andere haben sich zum Essengehen verabredet und für uns ging es zur Spanischen Treppe, die einen bezaubernden Ausblick im Sonnenuntergang bot.

Der Dienstag begann mit einer Wanderung zum Vatikan. Auf dem Weg dahin überquerten wir den Tiber und sahen die Engelsburg. Sobald wir durch die Security gekommen waren, gingen wir auch in den Petersdom, welcher mit seiner Architektur faszinierte. Anschließend besuchten wir die Vatikanischen Museen, welche eine umfangreiche Sammlung von Kunstwerken beherbergen. Während unseres Aufenthaltes dort bekamen wir die Aufgabe, ein Stück, welches uns besonders begeisterte, zu zeichnen.

Den nächsten Tag begaben wir uns in eine der vielen Katakomben Roms. Für die meisten endete das Programm danach, doch manche von uns sind mit Herrn Wilbrandt und Frau Gebhardt die Via Appia Antica entlanggelaufen. Auf unserem Weg dorthin entdeckten wir die Maxentius-Villa, in welcher noch ein Circus und ein Mausoleum fast vollständig erhalten sind. Diese Erfahrung ist besonders ins Gedächtnis geblieben, da die Aktion sehr abenteuerlich war.

Donnerstag besuchten wir zuerst das Da Vinci Museum und danach durften Interessierte unter uns die Engelsburg erkunden. Am Abend versammelten wir uns in einem Lokal, um gemeinsam zu Abend zu essen. Zum Abschluss des Abends veranstalteten wir einen gemeinsamen Spieleabend in der Lobby.

Und damit war die Woche schon um, unsere Reise nach Rom würde mit Gesang im Bus zum Ausklang gebracht und wir alle freuten wir uns darauf, zurück zu Hause zu sein.

2025 Romfahrt Colosseum

Montag, 16.03.2026

Am Montagmorgen, dem 16.03.2026 trafen wir, 35 Schüler*innen aus dem 8. und 9. Jahrgang und mit Frau Meinecke, Frau Rudnicki und Herrn Wurzabcher als Begleitung, uns um 5 Uhr voller Aufregung und gepackten Koffern am Rathaus. Und dann ging die lange Busfahrt los, mit vielen Stunden vor uns. Die ersten drei Stunden haben sich schon wie zehn Stunden angefühlt, doch als wir dann die erste Pause kurz vor den Niederlanden gemacht haben, war wieder alles gut und die Stimmung im Bus war super. Nach ungefähr zehn Stunden Fahrt und vielen Pausen waren wir auch schon in Frankreich und bereit, auf die Fähre zu gehen. Es war ein Riesenspaß auf der Fähre zu sein und sich alles anzugucken. Und dann war es so weit, die Nachricht auf dem Handy, die beweist, dass du in England bist. Nach zwei Stunden auf der Fähre kamen wir endlich in Dover an. Nur noch zwei Stunden Fahrt, bis wir endlich in Hastings in unserem neuen Zuhause für die Woche ankamen. Natürlich waren wir alle fix und fertig, aber der Gedanke, dass wir in England waren, hat jeden Einzelnen von uns wach gehalten. Da waren wir nun, in Hastings. Den ersten Schritt auf englischem Boden, Koffer nehmen und warten, bis deine Gasteltern dich abholen. Die Aufregung steigt und dann ist es soweit! Dein Name wird aufgerufen und das Abenteuer startet!

Dienstag, 17.03.2026

Nach der ersten Nacht in den Gastfamilien ging es auch gleich los mit einer Stadtführung, gefolgt von einer Wanderung. Wir trafen uns alle am frühen Morgen auf dem Lidl Parkplatz bereit für die Stadtführung. Wir haben uns ungefähr zwei bis drei Stunden Hastings angeguckt und durften viel über die Stadt und das Leben dort lernen. Nach der Stadtführung hatten wir ungefähr zwei Stunden Zeit, uns Hastings selber noch einmal anzuschauen, um uns dann alle zusammen am Pier zu treffen und von dort aus in den Bus zu steigen und nach Eastbourne zu fahren, um dort die Wanderung zu starten. Nach einer Stunde waren wir auch schon da und die Wanderung konnte beginnen. Um genau zu sein, sind wir am Beachy Head lang gelaufen, also an der Steilküste und ich kann eines sagen, nicht nur das Wandern an sich war atemberaubend, sondern auch die Aussicht. Nach 3-4 Stunden Wandern sind wir endlich an unserem Ziel angekommen und konnten uns Eastbourne selber noch einmal anschauen, bis wir wieder in den Bus gestiegen sind und es wieder zurück nach Hastings ging. 

2026 Englandfahrt Fotocollage - Die Collage besteht vermutlich aus 14 verschiedenen Bilden. Zu sehen sind Impressionen aus England, z.B. ein Blick vom Beachy Head, London Eye, Buckingham Palace, Chinatwon, ein Gruppenbild, Tower Bridge. Andere Bilder in der Collage lassen sich nicht zuordnen (z.B. Menschen vor einem großen Stein).

Vom 31. März bis zum 5. April fand unsere Englandfahrt nach Hastings statt. Am 31. März sind wir um 5:00 Uhr morgens losgefahren. Der Anfang war nicht wirklich spannend, viele waren noch müde und haben geschlafen. Erst als es heller wurde und wir in den Niederlanden waren, wurde es spannend. Wir haben relativ viele Stopps gemacht. Während der Fahrt haben viele von uns Musik gehört, sich unterhalten oder Filme geguckt. Als wir in Frankreich waren, hatten wir eine Grenzkontrolle. Die Kontrolle hat Spaß gemacht. Die Fähre war ein super Erlebnis, wir hatten alle viel Spaß und die Aussicht – besonders als wir in England ankamen – war schön. Wir sind nach der Fähre im Bus weitergefahren, wir waren müde, aber hatten es nicht mehr weit bis zu unserer Gastfamilie. Als wir um 22 Uhr endlich da waren, hat uns die Gastfamilie abgeholt und uns nach Hause gefahren. Die Reise hin und zurück hat wirklich viel Spaß gemacht und wir haben alle viel erlebt.

Am 1. April stand eine Wanderung an der Küste von Eastbourne an. Zuvor wurden wir mit dem Bus zu den Seven Sisters gefahren, um dann zurück zum Beachy Head in Eastbourne zu wandern. Trotz des windigen und kalten Wetters, das wir an dem Tag hatten, war es eine tolle Erfahrung.

2023 Amsterdam Bunte Häuser bei NachtIn der Woche vor den Herbstferien war der 13. Jahrgang auf Studienfahrt in Amsterdam und wurde von den fünf Tutor*innen – Frau Haberland, Herrn Scholz-Steuernagel, Herrn Schott, Herrn Steuernagel und Herrn Wurzbacher – begleitet. Neben sonnigen Tagen in der Amsterdamer Innenstadt und einigen Museumsbesuchen fanden am Mittwoch Gruppenaktivitäten in Rotterdam und Den Haag statt. Abwechslungsreiche und spannende Exkursionen, gemeinsame Abendessen, gute Stimmung und entspannte Tutor*innen machten die Abschlussfahrt zu einem Erlebnis, das in Erinnerung bleibt.

2023 Amsterdam 2 Wasser, Häuser, grauer Himmel, eine Brücke, ein Schiff    2023 Amsterdam 03 Wasser, Häuser, Vogel 

 

sdg 04  sdg 09 Industrie Innovation und Infrastuktur  sdg 11 Nachhaltige Städte und Gemeinden  sdg 16 Frieden Gerechtigkit und starke Institutionen  sdg 17 Partnerschaften zur Erreichung der Ziele

2023 Port Louis 1Vom 7. bis zum 12. Juni hatten eine Schülerin und vier Schüler unserer Schule zusammen mit acht weiteren Jugendlichen aus unterschiedlichen Schulen Bad Harzburgs die Gelegenheit, an der von der Stadt Bad Harzburg und der Deutsch-Französischen Gesellschaft Bad Harzburg organisierten Fahrt in die französische Partnerstadt Port-Louis teilzunehmen.

2023 Port Louis 2Die Fahrt mit dem Bus in die Bretagne war lang, aber alle wurden durch die Herzlichkeit der Gastfamilien, die einzigartige Natur der auf einer Halbinsel im Atlantik gelegenen Kleinstadt Port-Louis und die fröhliche französische Lebensart beeindruckt. Alle Aktivitäten am Strand, das Kajakfahren und Picknicken, der Besuch der Städte Quiberon und Concarneau, der Tanzabend sowie das Wiedersehen mit Nino, der als Austauschschüler bereits zweimal für jeweils drei Wochen den Unterricht der Klasse 8c besucht hat, rundeten unsere Fahrt ab. Wir freuen uns schon auf den Besuch aus Port-Louis im kommenden Jahr!

2023 Frankreichaustauch Bahnhof EcommoyVom 08. bis zum 13. Mai dieses Jahres haben einige Französisch-Schüler des 9. Jahrgangs an einem Frankreichaustausch mit der „Alfred De Musset Écommoy“ Schule, teilgenommen. Dabei gab es viel Programm und einige tolle Erfahrungen.

Am Montag, dem ersten Tag, war für die deutschen Schüler der Tag der Anreise. Wir trafen uns morgens gegen 8 Uhr am Bad Harzburger Bahnhof und begaben uns auf eine lange Reise mit dem Zug nach Frankreich. Auf dem Weg dorthin gab es leider einige Komplikationen und viel Verspätung, weshalb die Ankunft in Écommoy an diesem Abend nicht möglich war. Stattdessen verbrachten sowohl die Schüler, als auch die Lehrer die Nacht in einem Hotel in der französischen Stadt Lille. Diesen anstrengenden Tag ließen wir dann alle gemeinsam in einem Restaurant ausklingen und machten einen kleinen Spaziergang durch die Innenstadt von Lille.

Dienstagmorgen ging es, nach einem gemütlichen Frühstück im Hotel, direkt weiter und wir nahmen einen Zug nach Écommoy. Endlich am Bahnhof angekommen, wurden wir sehr herzlich von unseren Austauschschülern und den französischen Lehrern begrüßt und gingen anschließend alle zusammen zurück zu ihrer Schule. Nachdem die französischen Lehrer uns kurz begrüßt hatten, bereiteten wir als große Gruppe ein gemeinsames Abendessen vor, das wir dann auch mit den Familien unserer Austauschschüler genossen.

2023 Frankreichaustausch Tanz und GrafittiDer dritte Tag begann damit, dass wir eine Unterrichtsstunde in den Klassen unserer Austauschpartner erleben durften. Auch wenn wir nicht alles verstanden haben, war es sehr interessant, einen Einblick in das Schulsystem eines anderen Landes zu bekommen. Anschließend trafen wir uns alle zusammen in der Sporthalle und erlernten eine kleine Choreografie, die wir später noch brauchen sollten. Am Nachmittag hatten wir alle etwas Freizeit, wo einige Schüler schwimmen waren oder gemeinsam etwas gegessen haben.

Donnerstag, der vierte Tag, war für uns alle ein Highlight, da wir den Tag im mittelalterlichen Themenpark „Puy du Fou“ verbrachten und uns dort einige verschiedene Attraktionen ansahen. Für die nicht fließend Französisch sprechenden gab es auf der Puy du Fou App sogar einen Audio Guide, der es ermöglicht hat, trotzdem alles zu verstehen.

Am Freitag, dem letzten Tag mit richtigem Programm, verbrachten wir eine weitere Stunde mit im Unterricht der französischen Schüler. Danach fuhren wir mit dem Bus in die Stadt Le Mans und hatten dort in verschiedenen Gruppen eine Stadtrallye über die App Action Bound. Nachdem wir alle zusammen zu einer kleinen Gasse in der Innenstadt gelaufen sind, wo ein großes Graffiti an den Wänden war, haben wir diesen Ort genutzt, um ein Video von der erlernten Choreografie aufzunehmen. Mit ein bisschen Freizeit haben wir unseren Besuch in Le Mans abgeschlossen und sind mit dem Bus wieder zurückgefahren.

sdg 03 Gesundheit und WohlergehenSamstag war ein Tag voller Freizeit, den jeder individuell mit seiner Gastfamilie verbracht hat und so viele eigene Erfahrungen machen konnte.
Sonntag, der sechste und letzte richtige Tag, war ebenfalls geprägt von viel Freizeit, den allerdings fast alle gemeinsam im Freizeitpark „Papea“ verbrachten. So konnten wir den letzten Tag als fast vollständige Gruppe genießen und die Zeit zusammen ausklingen lassen. Als letzten richtigen Programmpunkt gab es dann das Lasertag-Spielen in vier verschiedenen Gruppen, das alle als sehr lustig empfanden.

sdg 17 Partnerschaften zur Erreichung der ZieleMontag, der Tag der Abreise, begann mit einem Treffen am Bahnhof in Le Mans. Nachdem wir uns alle sehr herzlich von den Austauschschülern und ihren Familien verabschiedet hatten und die Stimmung leider sehr getrübt war, begaben wir uns auf die lange Zugreise zurück nach Bad Harzburg. Dieses Mal verlief die Fahrt zum Glück wesentlich besser, sodass wir am Montagabend um ca. 22 Uhr, wie geplant, am Bahnhof in Bad Harzburg angekommen sind.

Als allgemeines Fazit können wir alle sagen, dass es eine unfassbar tolle Zeit war und wir viele neue Freundschaften und besondere Bindungen dazu gewonnen haben. In Zukunft wollen wir versuchen uns zu besuchen und würden jederzeit wieder an einem Austausch teilnehmen.

 

Ein Erfahrungsbericht zu meinem dreimonatigen Schüleraustausch nach Südfrankreich

2022 Südfrankreich 1

Ich bin am 09. September 2022 für drei Monate mit dem Brigitte-Sauzay-Programm nach Marseille geflogen, wo mich meine Gastfamilie direkt abgeholt hat und ich mein erstes Wochenende bei ihnen verbracht habe. Ich bin in das internationale Gymnasium George-Duby in Lynes in der Nähe von der Stadt Aix-en-Provence gegangen, wo meine Austauschschülerin und ich unter der Woche in einem Internat untergebracht waren.

Mit dem Schulsystem kam ich gut zurecht, wobei es schon einige Unterschiede zu deutschen Schulen gibt. Zum Beispiel die längere Dauer eines Schultages und generell den Schulstunden und den größeren Respekt eines Schülers gegenüber seinen Lehrern.
Die Abende im Internat haben wir mit Freunden verbracht und bei Aktionen vom Internat (z. B. Fußball) mitgemacht. Wir sind auch oft in die Stadt gefahren, um Essen zu gehen, zu shoppen und um Zeit mit Freunden zu verbringen. Die Leute im Internat, sowie in der Schule waren sehr nett und ich habe schnell Freunde gefunden.

FrankreichaustauschWer Französisch lernt und in der 9. Klasse ist, hat die Chance, beim Frankreichaustausch teilnehmen zu können.

Auf dem Programm stehen sowohl in Frankreich als auch in Deutschland vielfältige Aktivitäten. Die Präsentation, die beim Eltern-/Informationsabend am 28.09.2022 gezeigt wurde, kann hier eingesehen werden. Darin detailliertere Informationen zum Programm und Ablauf. Eine Bewerbung ist für alle Schüler*innen des Jahrgangs 9 ist mit diesem Formular möglich. Ca. 20 Plätze stehen zur Verfügung. (Sollten sich dort nicht ausreichend viele Bewerber*innen finden, so ist auch der 10. Jahrgang eingeladen, sich zu bewerben.)

Besuch in Bad Harzburg: Mittwoch, 15. März 2023 - Mittwoch, 22. März 2023
Besuch in Frankreich: Dienstag, 09. Mai 2023 - ca. Dienstag, 16. Mai 2023

Kosten: insgesamt 200 €*  für Programm in Deutschland (März) & Frankreich (Mai)
Inklusive Bahnanreise, Programm in Frankreich und in Deutschland
Unterkunft in Gastfamilie – Aufnahme eines Gastes in Bad Harzburg

* Anmerkung zu den Kosten: Wir stellen einen Antrag auf Unterstützung beim Deutsch-Französischen Jugendwerk. Zudem wird der Austausch unterstützt durch Gelder aus dem Comenius- und Erasmus-Programm der Europäischen Union. Der tatsächliche Preis der Reisen sowie der Eintrittsgelder ist höher.

3Am 22. Januar 2020 gegen 06:15 Uhr startete die Klasse 11c vor dem Rathaus in Bad Harzburg zur gemeinsamen Exkursion.

Das Porsche Werk Leipzig bietet mit Bezug auf die Unterrichtsthemen im Fach Politik-Wirtschaft „Herausforderungen durch sich wandelnde Produktions- und Beschäftigungsstrukturen“ und „Berufe der Zukunft“ einen guten Einblick in die Vor- und Nachteile einer durch technischen Fortschritt veränderten Arbeitswelt. Die Führung durch die Produktionshallen war hochinteressant. Man wusste gar nicht, wo man zuerst hinsehen soll. Unser Führungsleiter konnte uns jede noch so detaillierte Frage beantworten. Wir besichtigen u. a. die Fertigung der Motoren und den Einbau der Innenteile. Alles wird in kleinen Teams verbaut, während die Autos langsam weiterfahren. Das Band steht nur zwei Wochen im Jahr still. Ein Roboter leimt heranfliegende Glasscheiben und klebt sie für einige Sekunden auf die Karosserie. Zum Schluss besichtigten wir die „Hochzeit“, d. h. wenn Motor und Karosserie miteinander vereint werden.

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Was war Comenius? Was ist Erasmus+?

Erasmus+ ist das europäische Nachfolgeprogramm des Comenius-Programms, das im Vergleich zu Comenius noch erweitert wurde.

Das Comenius-Programm für lebenslanges Lernen ist eine Initiative der Europäischen Kommission um die Zusammenarbeit zwischen Schulen in verschiedenen europäischen Ländern zu fördern. Das Programm wurde benannt nach dem tschechischen Philosophen, Theologen und Pädagogen, Johann Amos Comenius (1592-1670), der davon überzeugt war, dass Menschen nur durch Bildung ihr volles Potenzial ausschöpfen sowie ein harmonisches Leben führen können. Er lebte in verschiedenen europäischen Ländern (z. B. Schweden, Polen-Litauen, Siebenbürgen, England, den Niederlanden und Ungarn), so dass er als Weltbürger bezeichnet werden kann, der ohne Unterlass für Menschenrechte, Frieden und die Einheit der Nationen kämpfte. Zudem wird er auch "Vater der modernen Erziehung" genannt.

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In den vergangenen Jahren haben bereits mehr als drei Millionen Schülerinnen und Schüler am Comenius-Programm teilgenommen. Es zielt darauf ab, sowohl Schüler als auch Lehrer dabei zu fördern, die Vielfalt der europäischen Kulturen, Sprachen und Werte zu verstehen. Lehrer und Schüler besuchen ihre Partnerschulen und nehmen mit ihren Partnern an gemeinsamen Aktivitäten teil. Sie lernen mit- und voneinander - und gewinnen neue Freunde in anderen Ländern. Zudem will das Programm das Lernen an sich und das Lernen lernen förden, weiterhin steht die Entwicklung digitaler Kompetenz im Fokus.

Als Teil des Programms arbeiten Schulen und Schüler gemeinsam an Projekten. Im Zeitraum von zwei Schuljahren wird an den jeweils beteiligten Schulen gearbeitet, zwischen den Schulen  besteht reger Kontakt mittels neuer Medien (insbesondere mit Hilfe des Internets), aber auch traditionellerer Kommunikationsformen (z. B. per Telefon). Mehrfach während des Projektzeitraums treffen sich die Schülerinnen und Schüler persönlich - einmal im einen Land, ein anderes Mal in einem anderen Land. Auch diese Begegnungen dienen der intensiven Arbeit am Projekt - aber natürlich auch dem Kennenlernen einer anderen europäischen Kultur (wobei nicht nur Unterschiede, sondern oft genug auch viele Gemeinsamkeiten entdeckt werden). Für diese Besuche stellt das Comenius Programm den teilnehmenden Schülerinnen und Schülern sowie Lehrkräften Gelder zur Finanzierung der Reisekosten zur Verfügung.