Was war Comenius? Was ist Erasmus+?
Erasmus+ ist das europäische Nachfolgeprogramm des Comenius-Programms, das im Vergleich zu Comenius noch erweitert wurde.
Das Comenius-Programm für lebenslanges Lernen ist eine Initiative der Europäischen Kommission um die Zusammenarbeit zwischen Schulen in verschiedenen europäischen Ländern zu fördern. Das Programm wurde benannt nach dem tschechischen Philosophen, Theologen und Pädagogen, Johann Amos Comenius (1592-1670), der davon überzeugt war, dass Menschen nur durch Bildung ihr volles Potenzial ausschöpfen sowie ein harmonisches Leben führen können. Er lebte in verschiedenen europäischen Ländern (z. B. Schweden, Polen-Litauen, Siebenbürgen, England, den Niederlanden und Ungarn), so dass er als Weltbürger bezeichnet werden kann, der ohne Unterlass für Menschenrechte, Frieden und die Einheit der Nationen kämpfte. Zudem wird er auch "Vater der modernen Erziehung" genannt.

In den vergangenen Jahren haben bereits mehr als drei Millionen Schülerinnen und Schüler am Comenius-Programm teilgenommen. Es zielt darauf ab, sowohl Schüler als auch Lehrer dabei zu fördern, die Vielfalt der europäischen Kulturen, Sprachen und Werte zu verstehen. Lehrer und Schüler besuchen ihre Partnerschulen und nehmen mit ihren Partnern an gemeinsamen Aktivitäten teil. Sie lernen mit- und voneinander - und gewinnen neue Freunde in anderen Ländern. Zudem will das Programm das Lernen an sich und das Lernen lernen förden, weiterhin steht die Entwicklung digitaler Kompetenz im Fokus.
Als Teil des Programms arbeiten Schulen und Schüler gemeinsam an Projekten. Im Zeitraum von zwei Schuljahren wird an den jeweils beteiligten Schulen gearbeitet, zwischen den Schulen besteht reger Kontakt mittels neuer Medien (insbesondere mit Hilfe des Internets), aber auch traditionellerer Kommunikationsformen (z. B. per Telefon). Mehrfach während des Projektzeitraums treffen sich die Schülerinnen und Schüler persönlich - einmal im einen Land, ein anderes Mal in einem anderen Land. Auch diese Begegnungen dienen der intensiven Arbeit am Projekt - aber natürlich auch dem Kennenlernen einer anderen europäischen Kultur (wobei nicht nur Unterschiede, sondern oft genug auch viele Gemeinsamkeiten entdeckt werden). Für diese Besuche stellt das Comenius Programm den teilnehmenden Schülerinnen und Schülern sowie Lehrkräften Gelder zur Finanzierung der Reisekosten zur Verfügung.
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- Kategorie: Erasmus+ und Comenius
Vom 28. September bis zum 3. Oktober war unsere Gruppe aus sechs Mädchen und den beiden Steuernagels in Prag, um uns gemeinsam mit dem Gymnasium Ceskolipská intensiv mit dem Thema Overtourism auseinanderzusetzen.
Sonntag früh traf sich unsere Gruppe zur gemeinsamen Abreise. Nach einer langen Anreise wurden wir bereits von unseren Austauschschüler/innen erwartet. Nach einer herzlichen Begrüßung erhielten wir die Tickets für die öffentlichen Verkehrsmittel. Am Abend zeigten uns unsere Austauschpartner die Stadt schon kurz bei Nacht.
Am Montag wurde uns zuerst die Schule gezeigt. Danach gingen wir als ganze Gruppe in die Stadt und durften am eigenen Leib erfahren, wie mühselig es ist, sich dort von A nach B zu bewegen. Dabei sollten wir Einheimische oder Touristen zum Thema Overtourism befragen und ihre Wahrnehmungen dazu sammeln.
Der Dienstag war dem öffentlichen Verkehrsmittel gewidmet. 150 Jahre der Prager Verkehrsgeschichte waren im Museum MHD zu bestaunen. Das erlernte Wissen durften wir gleich anwenden, denn wir sollten selbst erleben, wie es ist, in überfüllten Bahnen von A nach B zukommen und wie sich das für die Bewohner anfühlen muss. Wir nahmen verschiedenste Verkehrsmittel wie Tram, Metro und sogar ein Boot, um den Fluss zu überqueren.
Am Mittwoch begannen wir in gemischten Gruppen, Videos zu drehen, in denen wir unbekannte oder wenig besuchte Spots vorstellen. Mit der Hoffnung, dass. indem Touristen auch solche Orte besuchen. die Innenstadt etwas entlastet wird und der Alltag für die Bewohner*innen leichter wird.
Der Donnerstag begann mit einem letzten Spaziergang durch die Innenstadt, bei dem uns neue Ecken gezeigt wurden. Nach einer kurzen Erfrischung im Grand Café Orient ging es weiter zu ein Spaziergang durch den Park. Doch das Highlight des Tages kam erst am Abend: Zuerst durften wir auf den Petřín-Aussichtsturm steigen, der eine atemberaubende Aussicht über Prag bot. Danach machte uns eine Expertin auf das Thema der Lichtverschmutzung aufmerksam. Während sie uns über die Auswirkungen und Projekten berichtete, gingen wir zu verschiedenen Stellen im Park, die uns die Auswirkung des Phänomens verdeutlichen sollten.
Und schon war die Woche vorbei. Zum Abschied schauten wir uns die erstellten Videos an und bemalten Taschen. Damit war unser Besuch in Praha beendet. Nach einem tränenreichen Abschied begann unser Weg zurück nach Hause.
- D.H.D

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- Kategorie: Erasmus+ und Comenius
Rom sehen und erleben - und natürlich auch am Erasmus+-Projekt arbeiten. Vom 18. April - 24. April 2026 waren 11 Schüler*innen der Jahrgänge 9 und 10 sowie zwei Begleitlehrkräfte in Italien. Genauer gesagt: In Civitavecchia, weniger als eine Stunde Bahnfahrt von Rom entfernt. Dies war der Gegenbesuch, nachdem die italienischen Schüler*innen uns bereits zu Beginn des Schuljahres (Sonntag, 28. September 2025 - Samstag, 04. Oktober 2025) besucht hatten. Der folgende Bericht ist ein "Gemeinschaftswerk" aller Teilnehmenden.
Hinreise
Unsere Reise begann früh am Morgen am Bahnhof. Um 7:36 Uhr nahmen wir unseren ersten Zug aus Bad Harzburg, und um 9:33 Uhr ging es weiter Richtung Hannover. Leider hatte dieser Zug Verspätung, sodass wir unseren geplanten ICE um 10:08 Uhr nach Hamburg verpasst haben. Stattdessen mussten wir den nächsten Zug um 10:36 Uhr nehmen. Das war zwar ärgerlich, aber wir haben die Situation gut genutzt. Während der Fahrt haben wir Karten gespielt, Musik gehört und sogar gemeinsam einen Film geschaut. So wurde die Zeit trotzdem ziemlich unterhaltsam.
In Hamburg angekommen, hatten wir noch etwas Zeit, bevor unser Flug um 15:40 Uhr nach Italien ging. Am Flughafen haben wir eingecheckt und alles Organisatorische erledigt. Danach konnten wir uns entspannen, bis wir schließlich von den Austauschschülern abgeholt wurden.
Am Montag, dem 20.04., begann unser gemeinsames Programm in Civitavecchia, bei dem sowohl das Kennenlernen der gastgebenden Schule als auch erste kulturelle Erkundungen in der Stadt im Mittelpunkt standen.
Wir haben uns um 8:30 Uhr alle zusammen vor der Schule Instituto di Istruzione Superiore Statale Guglielmo Marconi getroffen, wo wir herzlich von den italienischen Lehrkräften begrüßt wurden. Anschließend haben wir von unseren Austauschpartnern eine umfangreiche Schulführung bekommen, bei der sie uns das Schulgelände gezeigt haben und wir auch in die unterschiedlichen Klassenräume und den Unterricht gehen durften. Dadurch konnten wir wertvolle Einblicke in das dortige Schulleben und den Alltag gewinnen.
Danach sind wir zu einem der Werkräume der Schule gegangen, welcher mit einem 3D-Drucker, Computern und vielen anderen technischen Geräten und Maschinen ausgestattet ist. Dort haben wir uns zu zweit mit unseren Austauschpartnern an einen Computer gesetzt und mithilfe eines Computerprogramms ein gemeinsames Abzeichen designt, dessen Symbol, Form und Schriftart wir uns aussuchen konnten. Auf dem Abzeichen standen unser eigener Name und der unseres Austauschpartners, und es wurde dann von einer Lehrkraft mit dem 3D-Drucker gedruckt und uns dann am Mittwoch gegeben. Bei dieser Aktivität konnten wir lernen, als Team zu arbeiten und gemeinsam etwas zu kreieren, indem wir auf Englisch geredet haben, Vorschläge bezüglich des Designs machten und dann zu einer Einigung kamen. Außerdem konnten wir so Erfahrungen im Arbeiten mit einem 3D-Drucker sammeln.
Gegen 11:30 Uhr bekamen wir dann eine Stunde Freizeit, um uns umzuschauen und die Schule allein zu entdecken. Um circa 12:30 Uhr haben wir dann alle zusammen Mittag gegessen, was unser Gruppengefühl gestärkt hat. Anschließend machten wir eine Tour durch Civitavecchia, bei der wir die Küste, die Innenstadt und eine Kirche besuchten. Das hat uns neue Einblicke in die Geschichte der Stadt ermöglicht und wir konnten Italien näher kennenlernen, was unseren Horizont erweitert hat.
Die Tour und das offizielle Programm endeten ungefähr um 16:00 Uhr, weshalb wir danach eigenständig etwas mit unseren Austauschpartnern gemacht haben.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass dieser Tag durch die Kombination aus technischer Projektarbeit und kulturellen Besichtigungen ein sehr lehrreicher und spannender Wochenanfang war, der unseren Horizont nachhaltig erweitert hat.
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- Kategorie: Erasmus+ und Comenius
Vom Sonntag, 19. April 2026 - Samstag, 25. April 2026 besuchten zehn Schüler*innen sowie zwei Lehrkräfte unsere Partnerschule Institut La Plana in der katalonischen Stadt Vic nahe Barcelona (Spanien). Gemeinsam mit Schülerinnen und Schülern einer portugiesischen Schule arbeiten wir jetzt im vierten Jahr gemeinsam in unterschiedlichsten Projekten zum Thema Migration. Dabei geht es um die Auseinandersetzung mit fremden Kulturen und ihren Besonderheiten, um die Ursachen von Migration und die Herausforderungen der Integration in neue Gesellschaften.
Dieser Bericht ist ein "Gemeinschaftswerk" aller teilnehmenden Schüler*innen.
Anreise
Getroffen haben wir uns in Bad Harzburg am Bahnhof und machten ein Gruppenfoto bevor wir zu den Gleisen gingen. Wir haben uns bei unseren Familien verabschiedet und schon ging es los. Mit dem ersten Zug (RE10) um 08:48 Uhr fuhren wir nach Hildesheim Hbf. Dann ging es weiter mit der S4 nach Langenhagen Mitte und um 11:17 Uhr nahmen wir dann endlich die S5 (Richtung Hannover) zum Flughafen. Um ca. 11:23 Uhr waren wir dann am Flughafen in Hannover. Schnell fanden wir unseren Check-in und standen erstmal an. Kurz danach konnten wir unsere Koffer abgeben und uns aufmachen zum Gate. Als eine Person, die noch nie zuvor geflogen ist, waren meine Nerven sehr angespannt. Angekommen am Gate sind wir ca. 12:45 Uhr. Wir bekamen noch eine Stunde Freizeit bis zu unserem Abflug um 14:15. Uhr. Manche holten sich noch etwas zu essen, haben ihr Handy geladen oder sind etwas rumgelaufen und haben Flugzeuge beobachtet. Nachdem wir wieder zusammengefunden hatten, wurde uns die „Ehre“ zuteil, noch eine beruhigende Statistik von Karl mitgeteilt zu bekommen: Flugzeuge sollen das zweit sicherste Fortbewegungsmittel sein. Bevor wir uns umsahen, standen wir am Gate und haben nacheinander das Flugzeug betreten. Nach der Sicherheitserklärung fuhren wir zur Startbahn und flogen los. Für mich war das alles neu, weil ich noch nie geflogen bin. Am Ende habe ich meine Angst überwunden und bin jetzt besser informiert zum Thema Fliegen und die Sicherheit der Flugzeuge. Nach der Landung in Barcelona mussten wir noch auf unser Gepäck warten. Das ging recht schnell, und so gingen wir auf die Suche nach unseren Taxis, und fuhren zur Schule nach Vic, wo uns unsere Austauschfamilien bereits erwartet haben und in Empfang nahmen. (Luca)
Montag, 20.04.2026 – VIC
Morgens sind wir in der Schule angekommen und haben gemeinsam den Tag besprochen, ein Travel Journal bekommen und Sachen hineingeklebt und -geschrieben. Das Journal wird uns durch die nächsten Tage begleiten und leiten. Anschließend haben wir in der Klasse unserer Austauschpartner*innen gemeinsam mit ihren Klassenkamerad*innen gefrühstückt. Es gab Coca mit Schokolade - ein traditionelles Brot mit Zucker. Unsere Partner*innen haben uns ihr Schulgelände gezeigt. Dort gab es einige Unterschiede zu unserem. Es ist eingezäunt und während der Schulzeit kann und darf man es nicht verlassen. Außerdem sind die Klassenräume und somit auch die Klassen kleiner. Anschließend haben wir uns wieder alle in der Bibliothek getroffen und sind dann gemeinsam zur Town Hall (Rathaus) gelaufen. Wir haben dort eine Führung mitgemacht, bei der wir viele Bilder und Gemälde gesehen und etwas über sie erfahren haben. Danach sind wir um 13:30 nach Hause gegangen, haben Mittag gegessen und uns dann als kleine Gruppe in der Stadt zum Shoppen getroffen. Dort haben wir auch unsere Lehrer*innen und andere Schüler*innen getroffen. Wir sind gegen 19:00 Uhr nach Hause gegangen, haben dort gegessen und den Tag entspannt beendet. Es war ein guter Tag zum Ankommen und Kennenlernen der Schule, der Stadt und der Familie. Mein Highlight des Tages war es, nachmittags viel Zeit mit Freund*innen und den Austauschpartner*innen zu verbringen. Ich würde nächstes Mal darauf verzichten, vor der Klasse vorgestellt zu werden, da es nicht sehr angenehm für die Schüler*innen war. Ich nehme von dem Tag mit, dass es viele Unterschiede zu Deutschland gibt, und ich finde das Handyverbot an Schulen gut, da die Schüler*innen so miteinander reden und gemeinsam Zeit verbringen. (Clara)
Dienstag, 21.04.2026 – BARCELONA
Um ca. 8 Uhr sind wir mit unserer Erasmusgruppe nach Barcelona gefahren, um ein bisschen die Stadt zu erkunden. Als erstes sind wir alle zusammen zum Casa de Batlló gegangen, um uns das wunderschöne Gebäude anzuschauen, das mit Rosen geschmückt war, um den Giarda de Sant Jordi zu feiern. Im Anschluss sind wir zum Plaça de Catalunya gelaufen und haben dort die Gruppen für die Stadterkundung mit der Actionbound-App eingeteilt und in den Gruppen Barcelona erkundet. Dabei leitete uns die App zum Markt de la Boqueria, dem Gran Teatre del Liceu, dem Placa Reial und Plaza de Sant Jaume, sowie zur Kathedrale von Barcelona und gab uns einige Aufgaben, die wir erfüllen mussten.
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- Kategorie: Erasmus+ und Comenius
Von Sonntag, 17. Mai bis Samstag, 23. Mai 2026 waren 10 Schüler*innen aus Jahrgang 7 sowie drei Begleitlehrkräfte zum Projekttreffen in Porto - oder besser gesagt: in Frazão, 20 Minuten entfernt von Porto. Dieser Bericht ist ein "Gemeinschaftswerk" der Teilnehmenden.
Der Titel des Projekts ("Migratory Birds") ist eine Metapher. Es geht um das Thema der Migration von Menschen in aller Welt (in der Vergangenheit und der Gegenwart). Dabei geht es um die Auseinandersetzung mit fremden Kulturen und ihren Besonderheiten, um die Ursachen von Migration und die Herausforderungen der Integration in neue Gesellschaften.
Die Partnerschule (Escola Basica de Frazao) ist eine sehr interessante Schule, da sie komplett anders ist als unsere Schule. Die Schule ist viel keiner, da man dort nur von der 5. bis zur 9. Klasse auf die weiterführende Schule geht, auf der Schule sind ca. 500 Schüler*innen. Nach der 9. Klasse wechselt man dann auf eine weiterführende Schule in der Gemeinde.
Vor der Schule stehen zwei große Tore, damit sicher gestellt werden kann, dass alle Schüler*innen auf dem Schulgelände bleiben und dass keine fremden Leute sich auf dem Schulgelände aufhalten können. Die Schule wird im Moment renoviert, daher ist auf dem Schulgelände eine große Baustelle. Hinter der Schule befindet sich die Sporthalle, ein Fußball-/ Basketballfeld und ein Badminton-Platz.
Der Unterricht läuft ein bisschen anders ab als bei uns, meistes erklärt die Lehrkraft ein Thema und die Klasse hört einfach nur aufmerksam zu. In der Schule musste man sich nicht so melden wie bei uns: Wenn man etwas sagen möchte, kann man einfach los reden.
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- Kategorie: Erasmus+ und Comenius
Im Rahmen eines Schüleraustausches mit Erasmus+ hatte ich die Möglichkeit nach Spanien zu reisen. Vom 01.02. bis zum 07.02.2026 verbrachte ich eine Woche in L’Alcúdia in der Nähe von Valencia. In diesem kurzen Bericht möchte ich über meine Erfahrungen und Erlebnisse während dieser Zeit erzählen. Die Reise begann und endete am Flughafen in Hannover.
Anfangs war in Spanien alles sehr aufregend, aber man hat sich von Beginn an sehr wohl gefühlt, obwohl alles sehr fremd war. Am ersten Tag lernten wir die spanische Schule und das Schulsystem kennen. Wir wurden herzlich begrüßt, nahmen am Unterricht teil und machten verschiedene Workshops. Durch viele Aktivitäten lernten wir uns alle super gut kennen. Außerdem bekamen wir eine Führung durch die Stadt und erfuhren mehr über L’Alcúdia. An den folgenden Tagen besuchten wir Valencia. Dort waren wir im Wissenschaftsmuseum und dürften viele spannende Experimente ausprobieren. Ein besonderes Erlebnis war auch unser Ausflug nach Albufeira, wo wir eine Naturwanderung machten. Wir unternahmen auch eine sehr interessante Bootsfahrt mit einer Erzählung über den Fluss.
Ein weiteres Highlight der Woche war, als wir nach unserer Stadtführung in Valencia Freizeit bekamen. Dort durften wir mit unseren Freunden oder Austauschpartner:innen selbständig die Stadt erkunden. Mit ein paar Freunden gingen wir zu Taco Bell essen. Plötzlich kam ein sehr starker Windstoß, der so heftig war, dass eine ganze Wand einstürzte. Das war ein Schockmoment, aber zum Glück wurde niemand von uns verletzt. Dieses Ereignis werde ich bestimmt nie vergessen!
Am Ende jedes Tages trafen wir uns alle wieder und verbrachten gemeinsame Zeit miteinander. Das hat unsere Gruppe noch mehr zusammengehalten. Besonders schön fand ich auch die Viertel in L‘Alcúdia. Die kleinen Straßen und die Atmosphäre dort haben mir sehr gefallen.
Insgesamt war der Austausch eine unvergessliche Erfahrung. Ich habe viel gelernt, neue Freundschaften geschlossen und eine andere Kultur kennengelernt.
Diese Woche hat mir gezeigt, wie wichtig Offenheit und gegenseitiger Respekt sind. Ich habe viele schöne Erinnerungen gesammelt, die ich nie vergessen werde. Wenn ich noch einmal die Möglichkeit hätte, würde ich sofort wieder an einem Schüleraustausch im Rahmen von Erasmus+ teilnehmen. Am Ende fiel mir der Abschied sehr schwer, weil man in dieser kurzen Zeit enge Freundschaften aufgebaut hat. Diese Woche hat mir auch gezeigt, wie schnell aus Fremden Freunde werden können. Ich bin wirklich sehr, sehr dankbar, dass ich diese Erfahrung machen durfte.

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- Kategorie: Erasmus+ und Comenius
Am 8. März ist der internationale Frauentag. Hier finden sich einige interessante Daten und Fakten zum Thema Gleichstellung von Mädchen und Frauen weltweit.
[Der Beitrag befindet sich noch in der Erarbeitung. In Kürze folgt mehr.]
Einige Hintergrundinformationen finden sich z.B. auf der Seite der Bundeszentrale für politisch Bildung (https://www.bpb.de/kurz-knapp/hintergrund-aktuell/560091/weltfrauentag-und-geschlechterungleichheit/ ) sowie von UNWomen Deutschland (https://unwomen.de/internationaler-frauentag/ )
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- Kategorie: Erasmus+ und Comenius
Der Erasmus+ Austausch fand vom Sonntag, 18. Januar 2026 - Sonntag, 25. Januar 2026 statt. Das Reiseziel war Lille, eine Stadt im Norden von Frankreich, nicht weit von Belgien (z. B. Brüssel) entfernt. Lille ist etwa doppelt so groß wie Braunschweig, aber deutlich schöner.
Das Thema des Erasmus-Projekts war "Equity in Sports". Equity, so haben wir gelernt, ist etwas anders als Equality. "Equity" bedeutet im Deutschen so viel wie "Gerechtigkeit" oder "Chancengleichheit". Es geht darum, dass alle Menschen die gleichen Möglichkeiten haben, unabhängig von ihrem Hintergrund, Geschlecht oder anderen Faktoren. Mehr hierzu findet sich zum Beispiel weiter unten im Bericht (siehe Freitag).
Die Hinfahrt nach Frankreich war im allgemeinen ziemlich entspannt, allerdings mussten wir schon sehr früh am Bahnhof in Bad Harzburg sein, und zwar um 6:30 Uhr. Insgesamt mussten wir nur drei Mal umsteigen (in Hannover, Köln und Brüssel).
Obwohl wir auf der Fahrt im ICE von Hannover nach Köln 45 Minuten Verspätung hatten, haben wir es dennoch in den Zug nach Brüssel knapp geschafft mit wenigen Minuten Umsteigezeit. Auf der Fahrt haben manche auch Gemeinschaftsspiele gespielt und die Atmosphäre war gelöst.
Am Montag, dem ersten Tag der Projektarbeit, haben wir uns im internationalen Raum der Schule getroffen. Hier haben wir die französischen Schüler kennengelernt und uns danach in vier Gruppen aufgeteilt. In diesen Gruppen haben wir zu unserem Thema „Equity in Sport“ recherchiert. Als wir damit fertig waren, haben wir in der Schulkantine Mittag gegessen und daraufhin in Gruppen eine Stadtrallye gemacht, bei der wir Lille kennengelernt haben. Danach war unser Tag zu Ende und wir sind zu unseren Austauschfamilien gefahren. [Eine Bemerkung am Rande: Die Stühle in diesem internationalen Raum haben es so manchem angetan - vielleicht bekommen wir eines Tages ähnliche Stühle bei uns an der Schule in einigen Räumen.]
Die Partnerschule (das Lycée Ozanam) ist eine sehr interessante Schule, da sie anders ausgestattet ist als unsere Schule, zum Beispiel weil sie für mehr Schüler ausgelegt ist. Im Gebäude befinden sich große Hörsäle wie in einer Uni, aber auch große Fachräume und es gibt extra Fachgebäude. Es gibt im Hauptgebäude auf der obersten Etage eine große Mensa. Dort kann man sich ein drei Gänge Menü zusammenstellen. Die Schule ist an allen Seiten mit einem hohen Zaun umgeben (so wie alle Schulen in Frankreich) und man kann man sie nur mit einer Schülerkarte betreten und verlassen. Es gib auch einen separaten Bereich (eine ganze Etage) für Erasmus+. Die Klassen werden z. B. im Matheunterricht in kleinere Gruppen aufgeteilt und von separaten Lehrern unterrichtet.
Am Vormittag des Dienstages haben wir den Unterricht unserer französischen Austauschpartner besucht. Um 11:30 Uhr haben wir in der Schulkantine zu Mittag gegessen und uns danach mit der Metro auf den Weg zu dem Museum „La Piscine de Roubaix“ gemacht. Dort haben wir über die Hygienebedingungen der Menschen in der industriellen Revolution gelernt und sind danach zu unseren Austauschfamilien gefahren.

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- Kategorie: Erasmus+ und Comenius
Die Erasmus+‑Begegnung „Migratory Birds“ brachte in der zweiten Dezemberwoche Schüler*innen aus Spanien und Portugal nach Bad Harzburg. Ziel der Begegnung war es, das Thema Migration in unterschiedlichen Facetten zu untersuchen: historisch, wirtschaftlich, klimatisch und kulturell. Die Teilnehmenden arbeiteten in gemischten Gruppen und kombinierten Beobachtungen, Museumsbesuche und Rechercheaufgaben.
Nach einer sprachlichen Einstiegsphase, in der migrationsrelevante Vokabeln in verschiedenen Sprachen erarbeitet wurden, erkundeten die Gruppen die Stadt Bad Harzburg. Die Seilbahnfahrt und der erste Stadtrundgang dienten als Einstieg: Die Schüler*innen reflektierten das Gefühl des „Ankommens“ an einem neuen Ort und diskutierten, wie Technik und Ideen ebenfalls „wandern“. Exkursionen führten nach Goslar (Kaiserpfalz, mittelalterliches Wanderkaisertum, nach Bremerhaven (Statue "Die Auswanderer", Deutsches Auswandererhaus, Klimahaus) und nach Wolfsburg (Autostadt, Fußballstadion, Statue „L’Emigrante“).
Im Deutschen Auswandererhaus erlebten die Teilnehmenden die Auswanderungsgeschichte Europas interaktiv und dokumentierten individuelle Schicksale. Im Klimahaus diskutierten sie, wie Klimaveränderungen Migration auslösen können. In Wolfsburg wurde die Rolle von Arbeitsmigration für die Stadtgeschichte am Beispiel von Volkswagen sowie Migration im Sport sichtbar. Die Ergebnisse wurden in Texten, Fotos und kurzen Präsentationen dokumentiert.
Das Projekt stärkte nicht nur fachliche Kenntnisse, sondern auch Sprachkompetenz und interkulturelle Fähigkeiten: Durch die mehrsprachige Zusammenarbeit erlernten die Schüler*innen neue Begriffe und übten, über Migration in Englisch und in ihren Muttersprachen zu sprechen. Die Materialien sind auf der Projektseite gesammelt.

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- Kategorie: Erasmus+ und Comenius
Vom 5. bis 11. Oktober 2025 fand ein Erasmus+-Treffen in Bad Harzburg statt, bei dem 19 Schüler*innen aus Italien, Spanien und Finnland zu Besuch waren. Diese wurden von 19 Gastgeber*innen herzlich empfangen. Das gemeinsame Programm stand unter dem Motto „Hands off / Hands on“, was bedeutet, dass die Teilnehmer*innen ihre Handys zur Seite legten und stattdessen praktische Erfahrungen sammelten.
Am Montag wurden die Gäste in der Schule herzlich begrüßt. Um das Kennenlernen zu fördern, fanden verschiedene Icebreaker-Aktivitäten statt, die den Teilnehmerinnen halfen, sich besser miteinander vertraut zu machen. Zudem zeigten die Gastgeber in einer Schulführung das Gebäude mit Klassenzimmern, Fachräumen und mehr. Anschließend hatten die Schüler*innen die Gelegenheit, einen eigenen Kompass zu bauen. Dabei konstruierten sie funktionierende Modelle aus Karton, die sie im Laufe der Woche nutzen konnten.
Am Nachmittag unternahm die Gruppe eine kurze Wanderung zur Seilbahn, die sie auf den Burgberg brachte. Dort fand eine „Schatzsuche“ in den Burgruinen statt, bei der die Schüler*innen ihren selbstgebauten Kompass und Himmelsrichtungen nutzen mussten.
Dienstag, 7. Oktober 2025: UNESCO-Welterbe Goslar