Frau Kemper, Herr Eberts und 14 Schüler/innen vom Werner in Amerika - Kann das gut gehen?
JA!!! Es kann!
Am 20.3.03 fuhren wir aufgeregt in Richtung Frankfurt und stiegen gegen Mittag in den Flieger ein, der uns erst nach Island, dann nach Amerika, eher gesagt nach Balitmore an der Ostküste, bringen sollte. Natürlich war uns leicht mulmig, da wir nun drei Wochen in einem Land leben sollten, das gerade einen Krieg angefangen hatte. Aber diese Gedanken waren bei der Ankunft wie weggewischt, als man die riesigen Häuser und tausend Lichter sah. Was man früher nur aus dem Fernsehen kannte, wurde schlagartig Realität.
Am nächsten Tag hatten wir einen Brunch in unserer Schule, der Severna Park Highschool. Diese Schule ist im Gegensatz zu unserem Werner groß. Und auch die sonstigen schulischen Unterschiede sind gewaltig für uns gewesen. Von dem Stundenplan, der jeden Tag der gleiche ist, über die Lehrer, die jeweils einen eigenen Raum haben, zu dem die Schüler kommen müssen, bis hin zu den Lunchpausen, die von dem Stundenplan abhängen. Ich will euch aber nicht mit der Schule langweilen, sondern kurze Einblicke in unsere Ausflüge geben. Das gewaltigste, für mich, war der New-York-Trip. Drei Tage New York, drei Tage Big Apple! Die Freiheitsstatue, Ground Zero und das Empire State Building. Man muss sich das ungefähr so vorstellen: In jeder Richtung sieht man bunte Lichter von Reklamen, hohe Häuser, noch höhere Häuser und man verspürt eine unglaubliche Atmosphäre. Der Blick vom Empire State Building auf New York: GIGANTISCHDer Blick von einem Schiff, mit dem man zu der Freiheitsstatue fahren kann, auf die New Yorker Skyline ist unvergesslich! Andere ebenfalls einprägsame Ausflüge waren Washington DC., Pennsylvania, Baltimore und Annapolis. In Washington war das “White House“ nur eine von vielen Touristenattraktion, die wir sahen. In Pennsylvania besuchten wir die Amish-People. Menschen, die ohne Strom und ohne Fortschritt leben. Bei ihnen scheint die Zeit stehen geblieben zu sein. In Baltimore waren wir in einem Aquarium. Nein, nicht so ein langweiliges Aquarium, wie man sich das sofort vorstellt. Ich rede von einem Aquarium mit mehreren Stockwerken sowie mit Rolltreppen. Dazu muss man aber sagen, dass diese frei liegen, d.h. man kann immer ganz hinunter zum Grund gucken, auf dem ein Becken für jegliche Arten von Haien steht. Durch Annapolis führte uns eine Sight-Seeing-Tour, allerdings leider bei
Regen. Da Annapolis am Wasser liegt, kann man am Hafen spazieren gehen und sich das berühmte Kapitol angucken. In diesem sind alte Stücke aus und wichtige Hintergründe über Maryland zu bewundern.Ob ich den Austausch empfehlen kann ?
Auf jeden Fall Wenn ihr die Chance habt, mitzufahren ... TUT ES
Ein besonderer Dank geht deshalb auch an Frau Kemper und Herrn Eberts.AK