Klassenfahrt der 5a, 5b, 5c, 5d zum Arendsee
16. Juni 2008 – 20. Juni 2008

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Unterkunft: Ferienanlage Arendsee im Luftkurort Arendsee (Sachsen-Anhalt)
Harper Weg 2, 39619 Arendsee (Tel.: 039384-2585, Fax: 039384 - 97137)

 

Diese Texte sind eine "Gemeinschaftsproduktion" der Klasse 5b - an jedem Tag war ein anderes Zimmer für unser Tagebuch zuständig. Die Klassenfahrt hat allen sehr gut gefallen und viel Spaß gemacht, was man in den folgenden Texten nachlesen kann.

 

Montag, 16. Juni
Die Klassenfahrt – 1. Tag

Wir trafen uns um 8:15 Uhr bei der Haltestelle am Rathaus. Bevor wir in den Bus eingestiegen sind, verabschiedeten wir uns von unseren Eltern. Wir stiegen ein. Der Busfahrer sagte noch, dass wir nicht durch den Bus rennen sollen. Dann ging es endlich los.
Nach zwei Stunden waren wir angekommen. Zuerst wurden wir in Gruppen aufgeteilt. Wir mussten erst in eine Hütte, doch es fehlte ein Bett, deswegen mussten wir mit ein paar Mädchen aus einer anderen Klasse tauschen. Das Zimmer ist auch größer und schöner. Nun haben wir Stockbetten. Lara, Ann-Kathrin und Sandra schlafen oben. Julius ist fast immer da und spielt mit uns.
Manchmal treffen wir uns mit Frau Mettge. Nun gingen wir erst an den See und kauften uns Zuckerwatte, Eis und gebrannte Mandeln. Davor bekamen wir noch Bettzeug.
Alle durften Fußball gucken. Wir haben aber unser Zimmer gesäubert und zwischendurch geguckt, wie viel es steht. Deutschland hat 1:0 gegen Österreich gewonnen. Alle freuten sich und rannten vor Freude über den ganzen Platz. Unser Zimmer spielte noch draußen, so wie wir es den ganzen Tag tun.
Das Einschlafen war schwer, denn erst hat immer wer geklopft. Wenn die anderen endlich leise waren, kicherten wir noch rum.
Jetzt noch zu dem Essen: Ich sag nur eins, es ist meistens doof.
Das war der erste Tag der Klassenfahrt.


Mühlenbesichtigung

 

Dienstag, 17. Juni
Am Dienstag standen wir auf, aber wir waren alle noch sehr müde, weil wir am Abend erst sehr spät ins Bett gegangen waren.
Nach dem Frühstück gingen wir zum Minigolf. Alle sollten sich in Zweier-Gruppen zusammen finden. Schon ging es los. Es machte uns viel Spaß.
Doch plötzlich schrie Christine. Wir rannten schnell hin und fragten, was passiert war. Christine hatte einen Minigolfschläger an den Mund bekommen. Die Lippe war aufgeplatzt und blutete.
Sie ging sofort mit Jasmin T. und Frau Mölle zum Arzt. Alle anderen gingen mit Frau Mettge zum NP Markt. Christine und Jasmin kamen später dazu.
Danach gingen wir zur Jugendherberge und aßen dort Mittagessen. Kurz danach gingen wir zu einer Führung bei einer alten Mühle. Dort wurden wir in zwei Gruppen aufgeteilt.
Wir waren froh, als die Führung zu Ende war und wie uns in der Jugendherberge ausruhen konnten. Wir spielten, lasen Bücher und erzählten uns Geschichten.
Schnell war der Tag zu Ende und wir aßen Abendbrot. Danach zogen wir uns um und gingen ins Bett. Nach einiger Zeit kam Frau Mettge in unsere Hütte und sagte, dass jetzt Zeit zum Schlafen gehen sei, aber daran dachten wir noch lange nicht.

 


 

WebenLehmziegel

 

Mittwoch, 18. Juni

Besuch im Rundlingsmuseum Wendlandhof Lübeln. Wie lebten und arbeiteten die Menschen vor 200 Jahren? Wir haben es ausprobiert und Holz gesägt & gehackt, Wasser aus dem Bach geholt, den Herd angefeuert, Mehl mit der Hand gemahlen, Brot gebacken, Butter gemacht, gewebt und noch vieles mehr. Und beim Arbeiten viel Spaß gehabt (geschmeckt hat es übrigens auch...)

 

Donnerstag, 19. Juni
Als wir heute Morgen aufgestanden sind, war es wieder sehr kalt. Wir haben uns schnell angezogen und haben rausgeguckt, aber keiner war draußen.
Jetzt heißt es aber schnell aufräumen und fegen. Frau Mettge kommt! Dann gibt es Frühstück. Wir machen uns Lunchpakete und beenden das Frühstück. Jetzt packen wir uns einen Rucksack und warten draußen auf Frau Mettge, denn wir gehen wandern. Beim Wandern machen wir eine Pause am See. Fast alle gehen ins Wasser, um sich abzukühlen. Nur vier Kinder legen sich ins Wasser.
Nun ist die Wanderung fast zu Ende. Wir dürfen in der Stadt etwas kaufen. Wir gehen zu Vedes und kaufen Spielzeug und Süßes. Auf dem Weg zur Anlegestelle heulen auf einmal die Sirenen.
Später sind wir an der Anlegestelle angekommen und warten auf unsere Lehrer. Endlich kommt das Schiff. Doch es ist ein besonderes Schiff, nämlich ein Raddampfer. Auf dem Schiff reden alle durcheinander und kaufen Eis. Die Fahrt dauert sehr lange, aber das stört uns nicht. Nach der langen Reise gehen wir in unser Zimmer und warten auf das Abendbrot. Wir machen heute Grillabend!

 

Freitag, 20. Juni
Am Tag der Abreise mussten wir alle um etwa 6:30 Uhr aufstehen. Nachdem wir uns noch sehr müde und träge die Sachen angezogen hatten, verstauten wir die letzten Dinge (z.B. Wecker, Taschenlampe, Schlafanzug) im Koffer.
Danach putzten wir uns noch die Zähne. Um ca. 7:20 Uhr fingen wir dann an, unsere Zimmer aufzuräumen und zu putzen. Gegen 8:30 Uhr wurde unser Zimmer kontrolliert, es war alles in Ordnung, abgesehen von ein paar Kleinigkeiten.
Nun mussten wir frühstücken und unsere Koffer zur Sammelstelle bringen.

Um 10:30 Uhr kam dann der Bus. Die Heimreise begann. Für den Hinweg brauchten wir ungefähr drei Stunden, das kam uns ewig vor. Bei der Rückfahrt hingegen verging die Zeit wie im Flug und eh wir uns versahen, kamen wir gegen 13:25 Uhr am Rathaus in Bad Harzburg an. Die schöne Klassenfahrt war jetzt für alle aus den fünften Klassen zu Ende. Auch die Eltern freuten sich über das Wiedersehen.

 

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